Drese plant Umbenennung von Rettungshubschraubern

Bitte beachten Sie, dass es sich um einen Aprilscherz handelt ;)

Nr.0815  | 01.04.2025  | SM  | Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport

Gesundheitsministerin Stefanie Drese plädiert für mehr Gendergerechtigkeit bei der Luftrettung. In Mecklenburg-Vorpommern sind derzeit drei Rettungshubschrauber stationiert. In Güstrow, in der Hansestadt Greifswald und in Neustrelitz. Ein vierter Standort ist im Anflug und für Westmecklenburg geplant. Zudem gibt es einen Intensivtransporthubschrauber an der Südstadtklinik Rostock. Sie alle haben eines gemeinsam: männliche Vornamen.

„Christoph 34, Christoph 47, Christoph 48, Christoph Rostock. Das ist schon auffällig und in der öffentlichen Diskussion bisher kaum thematisiert worden. Ich kann den Namen Christoph nicht mehr hören. Mit Geschlechtergleichheit hat das nichts zu tun“, sagte Ministerin Drese und fordert in dem Zusammenhang mehr sprachliche Inklusion.

Laut Drese gab es bereits etliche Beschwerden von Crewmitgliedern, aber auch von Patient*innen. Einige weigerten sich selbst im körperlich kritischen Zustand, in einem Rettungshubschrauber mit männlichem Vornamen transportiert zu werden. „Und ich kann die Leute verstehen. Da fängt Gendermedizin für mich an. Das ist kein Nischenthema mehr, sondern ein wachsender Wissenschaftsbereich, der das Potenzial hat, die Gesundheitsversorgung für alle zu verbessern“, fügte Drese hinzu.

Die Gesundheitsministerin plant deshalb, die Hubschrauber umzubenennen. „Mir gefällt zum Beispiel der Name Stefanie ganz gut“, sagte Stefanie Drese. Statt Christoph sollten die Helikopter in Mecklenburg-Vorpommern dann Stefanie 34, Stefanie 47, Stefanie 48 und Stefanie Rostock heißen. „Nur dies führt langfristig zu mehr Gleichheit zwischen den Geschlechtern. Wenn wir das Thema Gendermedizin ernst nehmen wollen, ist es unsere moralische Pflicht, bei den Vornamen der Rettungshubschrauber*innen ein Zeichen gegen Diskriminierung zu setzen.“

Drese hat deshalb das Fachreferat des Gesundheitsministeriums als Träger der öffentlichen Luftrettung beauftragt, die Umbenennung der Hubschrauber vorzunehmen. „Ich gehe davon aus, dass die AG Luftrettung in Kürze meinem Vorschlag folgen wird.“