Drese setzt sich auf Verbandstag für olympische und paralympische Segelwettbewerbe in Warnemünde ein
Über 8.200 Menschen in Mecklenburg-Vorpommern sind im Landesfachverband Segeln organisiert und üben diese facettenreiche Sportart landesweit mit viel Leidenschaft aus. Die Sportart Segeln nimmt damit Platz sieben im Ranking der beliebtesten Sportarten in MV unter insgesamt 49 Sportfachverbänden ein. Diese erfreulichen Zahlen konnte Sportministerin Stefanie Drese am Sonnabend auf dem 19. Seglertag des Landesseglerverbandes in Rostock-Warnemünde vermelden.
„Besonders schön finde ich, dass über 2.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in unseren Segelsportvereinen aktiv sind. Das zeigt, Segeln ist nicht nur eine traditionsreiche, sondern auch eine generationenübergreifende, attraktive Sportart“, betonte Drese. Hinzu kämen die unzähligen Freizeitkapitäne von nah und fern, die jährlich per Boot die Ostseeküste und die über 2.000 Seen in Mecklenburg-Vorpommern erkunden.
Die Ministerin hob in ihrem Grußwort die positive Entwicklung des Segler-Verbandes Mecklenburg-Vorpommern in den vergangenen Jahren hervor. Das zeige sich bei der landesweiten Verbesserung der Sportinfrastruktur, über den Breitensport und der Kaderentwicklung im Leistungsbereich bis hin zu den sportlichen Erfolgen bei nationalen und internationalen Regatten. „Wir unterstützen als Land diese Entwicklung beispielsweise im Sportstättenbau oder im Rahmen der Förderung der Hauptamtlichkeit im Sport“, so Drese.
Als kräftigen Rückenwind für das Land bezeichnete Drese das Bekenntnis des diesjährigen Seglertages für eine erneuten Bewerbung Deutschlands um die Ausrichtung der olympischen und paralympischen Sommerspiele 2036 oder 2040 mit Warnemünde als Segelrevier. „Dies ist auch die Intention der Landesregierung“, verdeutlichte Drese. „Wir wollen die Spiele in Deutschland – am besten im Jahr 2040 zum 50. Jubiläum der Deutschen Einheit als emotionale Botschaft der Olympiabewerbung.
Drese: „Warnemünde hat eines der weltbesten Segelreviere. Aber auch die inzwischen hochmodernisierten Infrastrukturbedingungen, wie zum Beispiel der Neubau der Sportschule Warnemünde und des Yachthafens, die tollen Hotels unmittelbar am Strand sowie die guten Verkehrsanbindungen bieten sehr gute Voraussetzungen. Darüber hinaus verfügt Rostock-Warnemünde über ein großes sportfachliches Know-how bei der Durchführung internationaler Segelgroßereignisse wie z.B. der Hanse Sail oder der Warnemünder Woche bis hin zu zahlreichen Welt- und Europameisterschaften in den verschiedensten Bootsklassen auch im inklusiven Segeln.“
Hinzu kommen nach Angabe von Drese die Nähe der Reviere zum Land. Viele Zuschauer könnten die spannenden Wettkämpfe somit ganz bequem vom Strand live mitverfolgen. „Mit olympischen und paralympischen Segelwettbewerben vor Warnemünde 50 Jahre nach der Deutschen Einheit würde ein lang gehegter Traum Realität werden und ich freue mich, dass dieses großartige Vorhaben die Unterstützung des Landesseglerverbandes findet“, sagte Drese.